Katja Gehrmann setzt sich für Seulberg ein

Friedrichsdorf. Um die Routenführung des Radschnellwegs nach Frankfurt ging es bei einem Ortstermin von Bürgermeisterkandidatin Katja Gehrmann mit Landrat Ulrich Krebs. Die CDU-Politikerin nutzte die Gelegenheit, dem Kreischef die Sorgen vor allem der Seulberger Bürgerinnen und Bürger vorzutragen.

Die Raddirektroute soll von Bad Homburg aus kommend durch die Straße „Frankfurter Hohl“ über die „Neydhartinger Straße“ und die „Oberbornstraße“ durch das Zentrum Seulbergs führen, bevor die Route über den „Schleidweg“und den daran anschließenden Wirtschaftsweg zum „Gewerbepark Friedrichsdorf“ führt.

Gehrmann sieht die Befürchtungen der Anwohnerinnen und Anwohner vor allem der Gewerbetreibenden als berechtigt an, dass Parkplätze für das Gewerbe vor Ort wegfielen. So seien beispielsweise die Hardtwaldallee mit der Metzgerei Rompel und der Apotheke sowie der Hofladen Bauernhof Kitz betroffen.

Der Ortsbeirat Seulberg habe deshalb keinen Beschluss gefasst, sondern wollte weitere Informationen, die bis heute ausgeblieben seien. Die CDU Bürgermeisterkandidatin bedauert sehr, dass die Koalition aus Grüne, FWG und SPD die Route dennoch in der Stadtverordnetenversammlung so beschlossen hat, ohne die Bürger ausreichend einzubeziehen und ein solch großes Projekt genau vorzustellen. Katja Gehrmann nutzte daher die Gelegenheit die Bedenken der Anwohner dem Landrat vorzutragen. Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung schauten sich Gehrmann und Krebs die Trassenführung vor Ort noch einmal genau an. Katja Gehrmann betonte dabei die Wichtigkeit des Radschnellweges, der völlig außer Frage stünde. „Ein Radverkehrskonzept ist wichtig, aber bitte so, dass die Anwohner damit auch glücklich sind und jeder profitiert. Aktuell sind die Anwohner unglücklich mit der Situation und deshalb habe ich Landrat Ulrich Krebs gebeten, sich bei den regionalen Gremien noch einmal dafür einzusetzen, dass der Radweg in seiner jetzt beschlossenen Fassung überprüft wird,“ so die Bürgermeisterkandidatin Katja Gehrmann.

„Sorgen der Bürgerinnen und Bürger muss man ernst nehmen, egal, wo sie auftreten. Ich werde mich daher dafür einsetzen, dass die angesprochene Trassenführung noch einmal genauer in den Blick genommen wird“, sagte Landrat Ulrich Krebs und fügt hinzu „Je mehr Kommunen jetzt die Möglichkeit nutzen und ihre innerörtlichen Rad-wege überprüfen lassen, desto besser und engmaschiger wird das gesamte Radwegenetz. Ziel muss sein das Radfahren attraktiver für den Alltag zu machen, aber es muss zu den örtlichen Gegebenheiten passen“.

Der CDU-Bürgermeisterkandidatin ist Bürgerbeteiligung sehr wichtig und deshalb würde sie die Trassenführung gerne noch einmal auf den Tisch bringen und mit den Anwohnern und Gewerbereibenden gemeinsam erörtern und dann eine Entscheidung treffen, mit der alle gut leben können. „Gerade bei einem solch einschneidenden Projekt ist gelebte Bürgerbeteiligung unumgänglich und dafür stehe ich,“ so Gehrmann.

Gehrmann hat Landrat Ulrich Krebs unter anderem auch zu diesem Thema in ihre virtuelle Ansprechbar am Montag, den 01. März 2021 eingeladen. Von 20-21 Uhr wird sie mit ihm über die Zusammenarbeit zwischen Friedrichsdorf und dem Hochtaunuskreis sprechen, über den Ausbau der Schulbetreuung und die Schulen sowie über den Radschnellweg. Unter info@katja-gehrmann.de kann gerne der Einwahllink angefordert werden.

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